Tierrechtstermine

„Clean up cruelty“ - Ende der Tierversuche für Haushaltsprodukte gefordert

Datum: Mittwoch, 11. März 2015
Thema: Tierversuche

Pressemitteilung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
11. März 2015

„Clean up cruelty“

Ende der Tierversuche für Haushaltsprodukte gefordert

Die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), bei der Ärzte gegen Tierversuche e.V. Mitglied ist, fordert das Ende von Tierversuchen für Reinigungsmittel. Genau vor einem Jahr trat das Einfuhrverbot für an Tieren getestete Kosmetikprodukte und -inhaltsstoffe in Kraft. Die ECEAE hatte die Kampagne vor 20 Jahren gestartet und zum erfolgreichen Abschluss gebracht. An diesem Jahrestag forderten Tierversuchsgegner aus 21 Ländern heute vor dem Houses of Parliament in London von den europäischen Entscheidungsträgern, den nächsten Schritt zu tun und dem weltweit wegweisenden Verbot der Kosmetik-Tierversuche eines im Bereich Haushaltsmittel folgen zu lassen.



Die ECEAE ist ein Bündnis aus führenden, europäischen Tierversuchsgegnerorganisationen, das gegründet wurde, ein Verbot von Tierversuchen in ganz Europa durchzusetzen. Die ECEAE-Mitglieder organisierten eine Aufsehen erregende Aktion mit Bodenwischern und Staubwedeln auf dem Parliament Square in Westminster und zeigten der EU eine 'schmutzige' Karte, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und tierversuchsfreie Reinigungsprodukte zu fordern.

Im März 2013 erließ die EU endlich ein Verbot des Imports von an Tieren getesteten Kosmetika, nachdem die ECEAE über 20 Jahre lang dafür gekämpft hatte. Unter anderem führte sie eine groß angelegte Kampagne durch, die europäische Politiker und Verbraucher für das Thema sensibilisierte und eine große Welle der Unterstützung auslöste.

Dr. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche, war bei der Aktion in London dabei: „Das Verbot von Kosmetik-Tierversuchen in der EU ist ein echter Meilenstein und wir sind stolz auf die führende Rolle der ECEAE bei der Erreichung dieses Ziels. Europa muss jetzt den nächsten Schritt tun und Tierversuche auch für Haushaltsprodukte verbieten.“ Nach Aussage der Ärzte gegen Tierversuche erhalten unzählige Kaninchen, Hamster, Ratten und Mäuse Injektionen oder werden vergast, zwangsernährt und getötet, um die Inhaltsstoffe zu testen, die in Haushaltsprodukten für den täglichen Gebrauch enthalten sind, wie z. B. Geschirrspülmittel, Lufterfrischer und Spülmaschinen-Tabs.

In den letzten 20 Jahren hat die ECEAE im Rahmen der Kampagne für das Verbot der Kosmetik-Tierversuche enorme Unterstützung erhalten, auch von einflussreichen Prominenten wie Paul McCartney, Chrissie Hynde und Sienna Miller. Verbraucher, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt, können anhand des Logos mit dem springenden Kaninchen (Leaping Bunny) sicherstellen, dass ihre Kosmetikprodukte ohne Tierversuche hergestellt wurden. Über 600 Unternehmen sind bereits zertifiziert.



Weitere Information:

Kosmetik und Tierversuche >>

www.gocrueltyfree.org

-----------------------------

Ärzte gegen Tierversuche e.V., Güldenstr. 44a, 38100 Braunschweig, Tel. 0531-60944791, Fax 0531-60944792, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de







Dieser Artikel kommt von Tierrechtstermine
http://www.tierrechtstermine.de/

Die URL für diesen Artikel ist:
http://www.tierrechtstermine.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1160