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Dortmund: Mahnwache anlässlich der DBA Deutsche Brieftaubenausstellung

Termindatum:Samstag, 04. Januar 2020Startzeit:08:30h
Enddatum:Samstag, 04. Januar 2020Ende:17:30h
Kategorie:Diverses   Diverses
Beschreibung:https://www.facebook.com/events/463485401175974/ Gastgeber: Stadttaubenprojekt Dortmund Körne West Westfalenhalle Dortmund Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund Bei der alljährlichen DBA Deutsche Brieftaubenausstellung feiern sich mit Besuchern aus der ganzen Welt die Züchter der Brief- und Rassetauben. Auf Kosten der Tauben. Brieftauben"sport" ist kein harmloses, kulturell verankertes Hobby. Es ist ein knallharter Wettbewerb, bei dem auf das Individuum, das leidensfähige Tier, keine Rücksicht genommen wird. Schließlich winken hohe Preisgelder für die Gewinner, siegreiche Tauben werden zu hohen Preisen versteigert. Die Tauben werden gegen ihre Standorttreue hinweg gezwungen, über Strecken bis mittlerweile sogar 1000 km zurück zu ihrem Heimatschlag zu fliegen, und das möglichst schnell. 50 bis manchmal sogar 80 Prozent der aufgelassenen Tauben schaffen das nicht. Sie landen vorzeitig erschöpft auf dem Weg, fallen den Witterungsbedingungen, Greifvögeln, Unfällen mit Strommasten, Fahrzeugen etc. pp. zum Opfer. Junge Tauben sind noch so ungeübt, dass sie auch über kurze Distanzen nicht nach Hause finden. Viele landen in Stadttaubenpopulationen und müssen fortan einen Überlebenskampf führen. Diesen überleben die vorher gut versorgten Tiere bei behördlichen Taubenfütterungsverboten, allgegenwärtigem Taubenhass und Vergrämung nur zu einem kleinen Teil. Die, die es schaffen, werden Teil der ungeliebten und verhassten Stadttaubenpopulation und vermehren sich durch ihren menschlich angezüchteten Bruttrieb. Bis zu 7 Mal jährlich kann ein Stadttaubenpaar Junge großziehen. Die Brief- und Rassetaubenzucht trägt damit unmittelbar zur sogenannten Stadttaubenproblematik bei. Nicht leistungsfähige, verspätete, verflogene Tauben und Tiere, die älter als vier bis fünf Jahre sind, werden zugunsten der Nachzucht gnadenlos ausselektiert. Viele Züchter erledigen das durch betäubungsfreies Halsumdrehen und Kopfabreissen. Es gibt auch die bequemere Variante, für die die Züchter auch noch € 1,50 pro Tier kassieren: "Überschüssige" Taubenbestände werden in Zoos, Tierparks und bei Falknern abgegeben, wo sie als Futter "verwertet" werden. Verflogene Tauben, die von Privatpersonen oder Tierschützern aufgefunden werden, holt nur ein kleiner Teil der Züchter wieder ab. Viele geben Ratschläge wie: "Lassen Sie das Tier einfach wieder fliegen.", "Sie können sie gern behalten." oder weigern sich schlichtweg,das Tier wieder zurückzunehmen. Sie sind plötzlich krank, zu alt, der Weg ist zu weit, sie gehen einfach nicht mehr ans Telefon, halten die Abholtermine nicht ein. Die nicht leistungsfähigen Tauben interessieren ihre Besitzer nicht mehr. Immer wieder betont der Dachverband der Brieftaubenzüchter anlässlich der wachsenden Kritik an dem von ihm organisierten Brieftauben"sport", Tierschutz sei für seine Mitglieder von oberster Priorität. Selbst hat er keinen Überblick über die wirkliche Anzahl der verflogenen Tauben und spricht offensichtlich auch keine harten Strafen gegen seine Mitglieder aus, die ihm wegen der Weigerung, ihre Tiere abzuholen, gemeldet werden. Ein klares Verfahren, das zugunsten der Tiere durchgeführt wird, fehlt. Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter ist überfordert, wenn er in Anspruch genommen wird, sich für seine Mitglieder um die nicht mehr gewollten Tauben zu kümmern und überlässt diese Aufgabe den sonst so ungeliebten und verpönten Tierschützern. Gegen die tierschutzwidrigen Methoden, die das Individuum Taube völlig außer acht lassen, gegen die Zuchtmethoden in der Brief- und Rassentaubenzucht, gegen die Abforderung von kraftaufzehrenden Leistungen, gegen den geldbringenden Wettbewerb im Brief- und Rassetaubenwesen wenden wir uns mit unserer zweiten Mahnwache in Dortmund anlässlich der DBA Deutsche Brieftaubenausstellung. Seid dabei, unterstützt uns so zahlreich wie möglich, damit die Öffentlichkeit endlich auf die Methoden in der Taubenzucht und das damit verbundene Leid der Tiere aufmerksam wird. Die Tauben können sich nicht allein wehren, wir sind ihre Stimme!
Veröffentlicht von Gast am 11.12.19 und genehmigt von Administrator

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