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Dortmund: Kundgebung für eine Novellierung des NRW Jagdgesetzes

Termindatum:Samstag, 04. Februar 2012Startzeit:11:30h
Enddatum:Samstag, 04. Februar 2012Ende:14:00h
Kategorie:Jagd, Angeln, Fische   Jagd, Angeln, Fische
Beschreibung:

      
Am Samstag, den 4. Februar 2012 wird die Partei Mensch Umwelt Tierschutz LV NRW in der Zeit von 11.3o Uhr bis 14.oo Uhr in der Dortmunder Innenstadt, auf dem Platz von Netanya die Kundgebung "Nicht das Jagdgesetz novellieren - die Jagd abschaffen" durchführen. Anlass hierfür ist nicht nur die gleichzeitig stattfindende Messe "Jagd+Hund" in den Dortmunder Westfalenhallen, sondern auch der Versuch der rot-grünen Landesregierung das Landesjagdgesetz zu novellieren.
Nicht das Jagdgesetz novellieren, die Jagd abschaffen!
Das grüne NRW-Umweltministerium möchte das NRW-Jagdgesetz novellieren. Es soll ökologischer und nachhaltiger gestaltet werden. Oberstes Ziel soll demnach der Schutz vor zu hohen Wildbeständen, insbesondere Schalenwild, sein, laut Presseberichten. Dieses Schalenwild wäre dann deutlich intensiver zu bejagen. Die Anzahl der “jagdbaren” Tierarten soll drastisch eingeschränkt werden, ein Verbot der Fallenjagd in NRW ist im Gespräch und die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Enten und Füchsen soll verboten werden.
Das bestehende Jagdrecht basiert dem Grunde nach auf dem “Reichsjagdgesetz” von 1934. Seitdem hat die Jagdlobby jeden Reformierungsversuch, der ökologische oder tierschutzpolitische Aspekte hätte berücksichtigen können, verhindert.
Was bedeutet Jagd konkret:
- gut 350.000 Jäger laufen bewaffnet durch unsere Wälder,
- ca. 5 Mio. Wildtiere wurden in der Jagdsaison 2009/10 getötet - viele/Die meisten davon nicht durch einen Blattschuss, sondern nachdem sie angeschossen wurden,
- die Fallenjagd ist nach wie vor erlaubt - die für die betroffenen Tiere immer mit Angst und Schmerzen verbunden ist,
- vom Naturschutzbund geschätzte 3000-9000 Tonnen hochgiftiges Blei gelangen durch bleihaltige Munition der Jäger in den ökologischen Kreislauf und auch in die Nahrungskette von z.B. Greifvögeln und Menschen,
- geschätzte 20.000-30.000 Hunde und 250.000-300.000 Katzen werden jährlich durch Jäger getötet,
- es sind laut Jagdgesetz Tierarten bejagbar, für die eine ganzjährige Schonzeit gilt, weil sie auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere stehen
Die eigentliche Frage bei Jagd Pro oder Contra ist nicht, ob die Jäger unsere Wälder durch das millionenfache Töten von Wildtieren hegen und pflegen und so einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten. Die wesentliche Frage ist: Wem gehört unser Wald, unsere Natur? Ist es ein Wirtschaftsraum, mit dem Profit erzielt wird? Ist es exklusiver Ort für Menschen, die das Töten von Tieren als ihr Hobby bezeichnen? (Wer sich über die wahre Motivation der Jäger informieren möchte, mag sich einmal die einschlägigen Magazine anschauen. Nicht der Schutz von Lurchen gehört zur Jagdromantik, sondern der Abschuss des größtmöglichen Hirsches.) Oder soll unsere Restnatur ein Ort für Pflanzen und Tiere werden, in dem sie in ihrer ureigensten Umgebung ohne den Einfluss des Menschen leben und sich entwickeln können?
Wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzen uns für eine tatsächliche Ökologisierung unserer Wälder ein, im Sinne des Arten-, Umwelt- und Tierschutzes, und fordern deshalb die Abschaffung der Jagd! Die Natur braucht den Menschen nicht. Aber wir brauchen die Natur und eine intakte Umwelt, wenn wir auch noch in Zukunft einen lebenden Wald haben möchten!
Veröffentlicht von Gast am 01.02.12 und genehmigt von Administrator

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